Herzlich willkommen auf meiner Seite! 

Zunächst möchte ich mich vorstellen:

Ich bin eine Frau in der zweiten Lebenshälfte und habe gern Kontakt zu Menschen.
In meiner beruflichen Tätigkeit als Sozialarbeiterin/-pädagogin war - und als Supervisorin ist - mir das möglich. Und privat habe ich eine große Familie und Freunde, zu denen ich natürlich auch intensiven Kontakt pflege.
Dabei habe ich festgestellt, dass viele Menschen unter ihren „Altlasten“ (Kindheit, unglückliche Beziehungen, Schicksalsschläge u.s.w.) leiden.
 

 

Meine Aufgabe sah und sehe ich darin, Unterstützung zu leisten, die eigenen Wünsche wahrzunehmen, zu formulieren und nach Realisierungsmöglichkeiten zu schauen.
Mit Übungen und Hinweisen dazu habe ich gern geholfen.

 

Immer wiederkehrende Themen sind:
- Wertschätzung
- Selbstbewusstsein
- Familiengeheimnisse
- Traumatische Erlebnisse

Gern stehe ich auch Ihnen  

als Beraterin zur Verfügung.   

Telefon: 05121 513685 

E-Mail: Zeh-regina@t-online.de

 

Ich hatte Gelegenheit mich mit diesen und anderen seelischen Themen

zu befassen und meine Erkenntnisse  

in meinem Buch „Der schicksalhafte Kuss“     

bei "neobooks" veröffentlicht.

 

"Der schicksalhafte Kuss"

 

 Seit dem 9.7.2013 ist mein Buch auch als gedrucktes Werk für über den  Buchhandel zu beziehen.  

(Bei "epubli" mit der  ISBN: 9783844260199 erschienen.)   

 

 

Themen dieses Buches sind:

-        meine Erkrankung an Polio und die Entstehung des Traumas

-        meine Erfahrungen mit medizinisch Tätigen

-        meine Erlebnisse bei langen Krankenhausaufenthalten

-        meine Traumatisierung und wie sie mein Leben formte und prägte

-        wie mir die Traumatherapie half, die schlimmen Erlebnisse zu integrieren  

-      und wie mir die Traumatherapie half, meine Wut abzubauen.

 

Ich beschreibe, wie meine Familie mit meiner Behinderung umging und wie sie meine Berufslaufbahn beeinflusste.

Wichtig ist mir die Schilderung, wie und warum es zu Retraumatisierungen kam und was mir half und hilft, mein Leben dennoch positiv zu gestalten.

Es wird auch ein Stück Nachkriegs- und Krankenhausgeschichte erzählt sowie Kleinigkeiten am Rande, wie Weihnachten im Krankenhaus.

Ich schreibe über Hoffnungen und Enttäuschungen, die sich an medizinische Eingriffe knüpften, und darüber, wie sich meine gesundheitliche Situation aufgrund des damaligen Standes der Medizin tragisch zuspitzte.

 

Ein Teil des Buches ist meiner Erfahrung als behinderter alleinerziehender Mutter gewidmet.

 

Ich sehe mich als Zeitzeugin – vor 50 Jahren gab es noch ganz andere „Spielregeln“ und Umgangsweisen in Krankenhäusern als heute. Niemand dachte an Traumaforschung, Kleinkinder durften nicht besucht werden, die Krankenzimmer waren viel größer und vieles mehr.

 

Es war ein mühsamer Weg, aus dem Gefühl des Ausgeliefertseins zur Haltung eines verantwortungsbewussten Patienten zu kommen. Dass sich diese Arbeit lohnt, möchte ich anderen vermitteln. Ich möchte anderen Menschen auch Mut machen, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen und schwere Lebensereignisse aufzuarbeiten, damit die Schatten der Vergangenheit nicht mehr unkontrolliert ins Heute hineinwirken.

 

Da in der Ausbildung zu medizinischen Berufen das Fachliche eine große Rolle spielt, das Erleben der Patientenseite aber nur einen geringen Teil einnimmt, könnten medizinisch Tätige an meinem Schicksal beispielhaft Einblick in mögliche Patientenreaktionen gewinnen.

 

Aufgrund der „Gesundheitsreform“ haben fast alle chronisch Kranken nun sehr unwürdige zusätzliche Anstrengungen auf sich zu nehmen, um die für sie notwendigen Behandlungen zu bekommen. Teile davon zeige ich auf.

 

So reicht mein Bericht bis in die Gegenwart hinein.

 

Mit anschaulichen Worten beschreibt Frau Zeh ihre verschiedenen Lebenssituationen. Ohne anzuklagen oder zu verurteilen berichtet sie über die Menschen, die sie auf ihrer schicksalhaften (Lebens)Reise begleitet haben.

Neben all den tragischen Erfahrungen, die sie gemacht hat, entlockte sie mir auch das eine oder andere Schmunzeln. Besonders die Wasserschlacht der ans Bett gefesselten Kinder konnte ich mir sehr bildhaft vorstellen.

Es ist sehr mutig, wie offen Frau Zeh mir als Leserin Einblick in ihr Leben gewährt und ich danke ihr für dieses Vertrauen.

Gabriele Francke (Geschäftsführerin des Vereins für Suizidprävention e.V. in  

Hildesheim)

 

 

 

Nachfolgend das Gutachten aus dem

Lektorat von "neobooks",

einer Tochter der Verlagsgruppe Droemer Knaur:

 

 VERLAGSGRUPPE
Droemer Knaur* 

Saskia Friedl
Assistenz Lektorat

 

Gutachten zu Regina Zeh „Der schicksalhafte Kuss. Geschichte einer Traumatisierung“

 

Inhalt

Die Autorin und Protagonistin dieser Biographie wurde 1948 als erstes Kind schlesischer Vertriebener geboren. In bescheidenen Verhältnissen wuchs sie mit 6 Geschwistern auf. Im Alter von 2 Jahren ereilte Regina Zeh die schicksalhafte Krankheit Kinderlähmung, die bis heute ihr Leben prägt. Sie beschreibt es selber so:  „Die Welt war in Ordnung. Ich lebte mit meiner Schwester Theresia zusammen bei meinen Eltern in einem Bauernhaus, bis meine Mutter Besuch von einer ihrer Freundinnen bekam, die mich küsste.“ Das Ergebnis: Polio bzw. Kinderlähmung, die im Anfangsstadium einer schweren Grippe ähnelt, aber weitaus schlimmere Folgen hat. Von da war die Kindheit und Jugend der Autorin durch zahlreiche langwierige Operationen und anschließende Krankenhausaufenthalte gekennzeichnet, die Traumata bei ihr auslösten. In den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts bedeutete jeder Krankenhausaufenthalt für ein Kind die radikale Trennung von allem Vertrauten. Eindrucksvoll schildert Regina Zeh, welche Hoffnungen und Enttäuschungen ihre kindliche Entwicklung begleiteten. Die Trennung von den Bezugspersonen, das Krankheitserleben und das Gefühl des Ausgeliefertseins traumatisierten die Autorin nachhaltig. Trauer, Hilflosigkeit und eine fast unbändige Wut auf sich und das Umfeld waren das Ergebnis. Bis heute wird Regina Zeh bei Arztbesuchen von Ängsten, Enttäuschungen und vor allem mangelndem Vertrauen begleitet. Die Autorin sieht sich selber als Zeitzeugin, ihr ist es wichtig anhand ihres eigenen Schicksals erzählen, das es sich lohnt, sich als verantwortungsbewusste Patientin gegen Handlungs- und Denkweisen von Ärzten, Krankenschwestern, Therapeuten zur Wehr zu setzen. Vor allem, wenn man das Gefühl hat, als Patientin nicht ernstgenommen zu werden. Die Autorin möchte anderen Menschen Mut machen, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen und schwere Lebensereignisse aufzuarbeiten, damit die Schatten der Vergangenheit nicht mehr unkontrolliert ins Heute hineinwirken. Zudem ist es ihr wichtig, auf die aktuelle personelle Situation in Krankenhäusern hinzuweisen und vor den Folgen von Stellenabbau als Folge der Gesundheitsreform zu warnen. Insbesondere chronisch Kranke haben unter diesen Folgen zu leiden und müssen große Anstrengungen aufwenden, um gesundheitliche Präventionsmaßnahmen zu bekommen.

Aus RehaTreff 4/2013

 

Figuren

Regina Zeh, geboren im Oktober 1948, bekommt im Alter von 2Jahren Kinderlähmung – bis heute ist sie aufgrund dieser Ersterkrankung gehbehindert. Nach einer kaufmännischen Lehre hat Regina Zeh sich beruflich umorientiert und ist nach dem Studium der Sozialpädagogik als Sozialarbeiterin und Supervisorin tätig. Zudem ist sie alleinerziehende Mutter einer 27-jährigen Tochter und engagiert sich privat.

Tochter Katharina, 27 Jahre alt und sehr bemüht um die Mutter

Diverse Familienmitglieder: Mutter, Vater, sechs Geschwister, Freunde und Bekannte

 

Struktur

Chronologisch erzählt Regina Zeh ihre Geschichte in kurzen Kapiteln, die mit dem schicksalhaften Kuss einer Freundin der Mutter beginnt. Erinnerungen anderer wichtiger Bezugspersonen finden immer wieder Eingang in die biographisch-authentischen Schilderungen. Angereichert mit Fotos aus der damaligen Zeit bekommen die Erzählungen eine persönliche Note und es gelingt zudem die historische Einordnung.

 

Sprache / Duktus

Die Sprache ist einfach, verständlich und gut lesbar.Feinfühlig von der Autorin erzählt, aber nicht mit Emotionen überladen. Sehr gut gelöst ist der Umstand, dass sämtliche medizinische Ausdrücke so beschrieben wurden, dass man als Laie folgen kann.

 

Zusammenfassung

Wer könnte eine solche Biographie besser aufs Papier bringen als eine unmittelbar Betroffene? Dass die Autorin den Mut hat, sich mit den Themen Kinderlähmung, Traumatisierung und Krankheitsverarbeitung auseinanderzusetzen, macht das Erzählte noch authentischer. Regina Zeh gelingt es mit ihrem bewegenden Lebensbericht eine Brücke zu schlagen zwischen ihrem eigenen Schicksal und dem daraus entstandenen hoffnungsvollen Weg, auch als lebenslang körperbehinderte Frau ein mutiges und wahrhaftiges Leben zu führen. Mit radikaler Zugewandtheit setzt sie sich mit den schicksalhaften Begebenheiten in ihrem Leben auseinander, erzählt offen über ihre Ängste und Hoffnungen und entdeckt in sich eine verantwortungsvolle Patientin, die um ihre Rechte als Patientin kämpft und anderen Menschen Mut macht, ihr nachzueifern. Immer wieder spürt man als Leser in den Schilderungen der Autorin, welche Gefühle nicht zuletzt antreibende Kraft und lebenserhaltend waren und sind. Auf einer der letzten Seiten bringt Regina Zeh sehr treffend auf den Punkt, was einer der Auslöser zum Schreiben ihrer Biographie war: „Besonders faszinierend ist aber für mich, dass Menschen trotz ungünstiger Startbedingungen überleben und Zufriedenheit erlangen können.“

Eine beeindruckende, lesenswerte Geschichte einer starken Frau, die ihr eigenes Schicksal zum Anlass nimmt, anderen Menschen in ähnlichen Lebenssituationen Hoffnung zu schenken.

 

26.06.2014

 

Weitere Rezensionen dazu sind bei "neobooks" zu finden, unter: http://www.neobooks.com/werk/20103-der-schicksalhafte-kuss.html

 

 

 

 

 

 

24793